Praxis TCM SinoSan, Fu

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Therapie

 

 

Diagnose

Die Diagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin geschieht anders als  man es aus der westlichen Medizin kennt. Der chinesische Arzt macht keine teuren Laboranalysen und sonstige Tests, sondern er baut auf  langjähriges Wissen und seine Erfahrung. Mittels Gespräch, Beobachtungen und allen Sinnen (Schauen, Hören, Tasten) erstellt er seine Diagnose:

 

• Betrachtung der Haut, Hautfarbe, Zunge, aber auch des Verhaltens oder des Ganges etc.

 

• Hören und Riechen (Atmung, Gerüche etc.)

 

• Befragung (Vorgeschichte des Patienten, seine familiäre Situation, Arbeitsituation etc.)

 

• Tasten (Haut, Puls etc.)

 

Der chinesische Arzt untersucht den Patienten haargenau. Besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der Zunge einerseits, andererseits aber auf der Diagnose des Pulses.

 

 

Therapie

Sobald der Arzt seine Diagnose erstellt hat, legt er die Therapieform fest. Ziel der chinesischen Medizin ist es, das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Die chinesische Medizin sieht als Grund jeder Krankheit ein Ungleichgewicht im Körper, welches es zu beseitigen gilt, damit die Lebensenergie (Chi) wieder unbehindert und natürlich fliessen kann und sich der Körper selber wieder heilen kann.

Zu diesem Zweck greift der Arzt zu folgenden Therapieformen und Heilmethoden:

 

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden Blockaden im Körper gelöst, indem feine Nadeln an den richtigen Stellen gesetzt werden. Diese Arbeit braucht sehr viel Erfahrung, denn jeder Körper ist einzigartig und der Behandlungserfolg ist davon abhängig, wo, wie tief und wie lange die Nadeln im Körper sind. Teilweise werden mittels ganz feiner Fingerbewegungen entscheidende Impulse gesetzt, welche die Blockade lösen können. Die richtigen Stellen im Körper sind auf Verbindungslinien (sog. Meridianen), welche die Organe des Körpers verbinden.

 

Ohr-Akupunktur

Das Ohr widerspiegelt den Körper mit seinen Meridianen quasi in Miniatur. Durch die Ohr-Akupunktur können die Akupunkturpunkte und Meridiane daher ebenfalls stimuliert werden.

 

Wärmetherapie

Durch eine Wärmelampe kann die Akupunktur in Ihrer Wirkung teilweise unterstütz werden.

 

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Methode. Dabei wird ein kleines rundes (früher auch aus Holz oder Keramik) innen erwärmt und danach sofort auf die Haut aufgesetzt. Die Wärme erzeugt im Innern des Glases einen Unterdruck und saugt sich danach an der Haut fest.

Durch die Saugwirkung beim Schröpfen werden die kleinen Gefässe unter der Haut angeregt und dadurch wird der Blutfluss in der Muskulatur stimuliert. Dadurch wird der Fluss des Qi (der Lebensenergie) erhöht und allfällige blockiert Meridiane deblockiert. Nach den Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin wird beim Schröpfen auch der Fluss des Qi beeinflusst, indem Blockaden der Meridiane behoben werden. Man geht ferner davon aus, dass das Schröpfen eine entgiftende (detox - Detoxification) Wirkung hat und angestaute schädliche Körperabbauprodukte effizient beseitigen hilft. Die trifft vor allem zu, wenn das Qi wieder richtig im Fluss ist und die Zellstrukturen unter der Haut wieder gut durchblutet sind. Dadurch können Schmerzen gelindert oder ganz geheilt werden, der Muskeltonus sinkt resp. es tritt eine Muskelentspannung ein. Der chinesische Arzt bezweckt damit manchmal auch ein Ableiten von übermässiger Hitze im Körper.

Nach dem Schröpfen bilden sich teilweise harmlose Blutergüsse oder Rötungen, welche aber nach ein paar Stunden oder Tagen wieder verschwinden.

 

Moxibustion

Durch das Abbrennen von Moxazigarren, das Verbrennen von Moxakraut auf Nadeln werden die Akupunkturnadeln zusätzlich durch die entstehende Wärme stimuliert. Diese Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin kann die Wirkung der Akupunktur und deren Nadeln unterstützen und wird oft bei Patienten eingesetzt, welche zu viel Kälte im Körper haben.

 

Kräutertherapie

Die Kräutertherapie ist ein ausserordentlich wichtiger Bestandteil der Traditionellen chinesischen Medizin, welcher die Selbstheilung des Körpers anregt. Seit mehr als 3000 Jahren werden in China Rezepturen aus Heilpflanzen und Heilkräutern, aus über 5000 Kräutern zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt! Daher ist es nicht erstaunlich, dass Herr Fu und Frau Wang auf Ihren Spaziergängen auf Feldern und Wäldern hier in der Schweiz auf zahlreiche Heilpflanzen stossen, welche sie aus der chinesischen Medizin kennen und an sich selber anwenden.

Für Ihre Patienten lassen Sie in speziell dafür zertifizierten Apotheken in der Schweiz reinste Extrakte aus den Heilpflanzen herstellen.

Das Wichtigste für den Behandlungserfolg dieser chinesischen Therapieform ist jedoch die auf den Patienten und seine Krankheit  individuell abgestimmte Rezeptur.

 

Tui-Na  Massage

Bei dieser traditionellen chinesischen Massage handelt es sich um Tui = stossen, na = greifen,  dadurch werden Gewebe und Organe sowohl lokal (Akupressur) als auch über Meridiane behandelt. Der Arzt knetet, drückt, streicht oder klopft mit seinen Händen, Fingern und Ellbogen. Dabei werden meist Massagetücher und/oder spezielle Massageöle verwendet. Tui-Na wird je nach Patient und Krankheitsbild mit Akupunktur und/oder Kräutertherapie kombiniert.

Die Anwendungsgebiete der Tui-Na  Massage sind sowohl im medizinischen Bereich bei Krankheiten als auch zur Prävention von Krankheiten geeignet- Zudem wird sie gerne in der Rehabilitation von Sportverletzungen eingesetzt.

Im medizinischen Bereich lassen sich mit der Tui-Na Massage folgende Krankheiten gut behandeln:

• Schlafstörungen, Schlaflosigkeit

• Migräne und Kopfschmerzen

• Alle Arten von Schmerzen wie Gelenkschmerzen

• Zu hoher Blutdruck

• Arthritis

• Rückenschmerzen, Rückenprobleme

• Erkrankungen der Halswirbelsäule, z.B. Behandlung von Schleudertrauma

 

 

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